Bedingungen schaffen

Einer meiner Lehrerinnen sagte:

Ihr könnt es euch nicht holen, aber ihr könnt die Bedingungen schaffen, damit es geschehen kann. Das gleicht dem, wenn ihr eine Pflanze, Blume, Frucht oder etwas anderes haben wollt. Ihr könnt nicht einfach sagen: Wachse!

Auch für den Yogaunterricht finde ich es wichtig, einen offenen Raum zum Lernen zu schaffen.

Zum Thema Yoga Unterrichten gib es einen sehr schönen Artikel von Judith Hanson Lasater: Core Concerns in Teaching Yoga

Patanjali – sauber machen

Beim Durchblättern meiner Unterlagen, bleibe ich heute bei dem YS II,28 hängen :

Die Yogaübung reinigt Körper und Geist von allen Unreinheiten. Dann erstrahlen Intelligenz und Weisheit, die im Einklang mit dem Körper, den Gefühlen, den Gedanken, dem Verstand und dem Bewusstsein stehen.

David Frawley schreibt in seinem Buch, Yoga für jeden Typ:

Negative Erfahrungen wie Furcht und Wut setzen sich im Nervengewebe, in den Knochen, im Unbewussten fest. Asanas können solche aufgestauten Spannungen aus vergangenen Erlebnissen lösen.

Ich glaube auch daran, das sich über die Jahre der “fall out” von emotionalen Erfahrungen und körperlichen Stress in verschiedenen Teilen des Körpers (Schulter, Nacken, Hüftgelenke …….) sammelt und das Yoga hilft, das wieder zu lösen.

Yogaüben und Zen hat für mich viel mit Klarheit zu tun, dem Gegenteil von Trübheit und Verwirrung.

Ähnliche Gedanken finden sich auch in meinem “BewegGrund” wieder.