Yogastunde mit Pranayama

Heute morgen ist mein Atem in Pranayama sehr viel ruhiger als gestern abend in der Yogastunde.

Die Yogastunde gestern hatte den Fokus – In diesem Moment sein, den Körper spüren und wahrnehmen.

Schon in der ersten Haltung, der Kindhaltungen verweilen wir sehr lange.

„Mit was beschäftigt sich dein Geist. Bist Du in der Vergangenheit oder in diesem Moment? Du kannst mit deinen Gedanken, in deinem Denken sein oder Du kannst deine Achtsamkeit auf die Empfindungen deines Körpers lenken, auf das was in diesem Augenblick geschieht“, das waren in etwa die Worte meines Yogalehrers.

Danach übten wir Prasaritta Padottasana, Uttanasana und Adho Mukha Savanasana, den Kopf auf einem Holzklotz gestützt. Den Kopf auf den Klotz gestützt bringt mehr Ruhe.

In allen Asanas verweilen wir diesen Abend sehr lange.

Manchmal kommt die Frage, ob wir spüren, wie die Energie fliesst.

Wir üben eine sehr schöne Variation von Setu Bandha Sarvangasana. Die Fersen auf einem Stuhl, den Po auf vier Platten; Kopf und Arme liegen auf dem Boden. Ich mache es mir etwas zu bequem mit meinen Armen.

Was ist der Sinn dieser Haltung, fragt mich mein Yogalehrer. Er lässt mich verschiedene Armhaltungen ausprobieren und mir wird klar, warum es Sinn macht, die Arm längs zum Körper zu legen und die Handflächen nach oben zeigen zu lassen.

Nach Viparita Karani setzen wir uns in Sukhasana und achten auf unser Jalandhara Bandha.

Dann beginnen wir mit Viloma pranayama, Atemanhalten / Atemunterbrechungen im Ausatmen:

1. Ausatmen

2. Einatmen und den Atem kurz anhalten.

3. Ca. 2 sec Ausatmen, den Atem kurz (ca. 2sec ) anhalten

4. Ca. 2 sec Ausatmen, den Atem kurz (ca. 2sec ) anhalten

5. Dies noch 1-2 mal wiederholen, bis vollständig ausgeatmet ist.

Schritte 2 – 5 wiederholen. Wir übten etwa 5 Minuten dieses Pranayama.

Die Kunst im Pranayama ist es, diese Übungen ohne Anspannung und Anstrengung zu tun, sondern es mehr geschehen zu lassen.

Die Stunde endet dann mit Savasana.

Viloma bedeutet gegen den natürlich Lauf.

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