Therapeutisches Yoga

Vor einiger Zeit habe ich dieses Video bei You Tube entdeckt und finde es sehr beeindruckend:

Einmal hatte ich mich aus Versehen in eine therapeutische Yoga Klasse verirrt. Die Stunde nannte sich Yoga unter gesundheitlichen Aspekten (oder so ähnlich) und ich hatte eine Gruppenstunde erwarte. Doch als der Unterricht losging, sah ich, das jeder Anwesende ganz bestimmte Asanas zum Üben bekam und einige mit ernsthaften körperlichen Problemen in dieser Stunde waren. Ich wollte schon wieder gehen.
Ich hatte zwar eine Schulterverletzung, diese war aber schon fast wiederhergestellt.
Hier war ich jetzt in dieser therapeutischen Iyengar Yoga Klasse. Ich beschrieb dem Lehrer mein „kleines“ Problem und sagte, das ich auch wieder gehen, zu einer anderen Stunde wieder kommen könnte. Er lachte und sagte, die Türe ist jetzt verschlossen und ich müsse hier bleiben. Ich bekam nun auch meine Asanas und Übungen. Manchmal unterstützen er und zwei Assistenten mich bei den Übungen.

Nach 4 tollen und hilfreichen Yogastunden war meine Bewegungsfähigkeit zu fast 100% wieder hergestellt. Nun gab es keinen Grund mehr für diese therapeutischen Stunden, die ich sehr gemocht habe und in denen ich ganz tolle Unterstützung bekommen habe.

Yoga am Morgen

Manchmal lege ich morgens nach dem Aufstehen gleich wieder hin. Zwei Rollen überkreuzt, um den Brustkorb zu öffnen.

Heute morgen sind viele Gedanken in meinem Kopf. Ich verändere 2 mal die Position der unteren Rolle und spüre wie sich die Unterstützung des Beckens verändert und somit auch die Öffnung des Brustkorbs.

Bei der Vorbeuge in Sukhasana spüre ich mein Illiosakralgelenk. Es ist noch nicht o.k. Ich zögere noch den Chiropraktiker anzurufen, der mich vor 2 Wochen eingerenkt hat und meinte, es sei alles gut.

Halasana ist eine der schwierigsten Übungen für mich. Selbst wenn ich gut aufgewärmt bin. Und das bin ich morgens nach dem Aufstehen und den wenigen Asanas die ich vor Halasana übe auf keinen Fall.

Ich bin geneigt, Halasana aus meiner Morgensequenz zu streichen. Auf der anderen Seite finde ich es spannend zu sehen, ob da eine Entwicklung, eine Bereitschaft meines Körpers entsteht, sich darauf einzulassen.

So sieht die Morgensequenz aus, die eine Vorbereitung für mein Pranayama ist:

  • Setu Bandha Sarvangasana – Variante zwei Polster gekreuzt, unteres Polster stützt das Kreuzbein
  • Sukhasana Vorbeuge – Kopf gestützt
  • Adho Mukha Svanasana (Hund) – Kopf gestützt
  • Uttanasana oder Ardha Uttanasana (Vorbeuge im Stand)
  • Shirshasana (Kopfstand)
  • Salamba Sarvangasana (Schulterstand) Variation mit Stuhl

  • Halasana (Pflug), Beine über Stuhl

Alle meine Lehrer sagen, es sollte eine Pause zwischen der Asanapraxis und dem Pranayama Üben sein. Im Moment ignoriere ich diesen Hinweis und meist auch einige andere Hinweise, wie zum Beispiel den Hinweis von Geeta Iyengar: Eine Stunde nach der Übung von Pranayama kannst Du Essen.

Im Anschluss an meine Asana Sequenz übe ich heute morgen noch Pranayama im Liegen. Ich übe Ujjayi Pranayama (so wie ich es von einem workshop kenne) und Viloma Pranayama (siehe link Stage I: http://www.lifepositive.com/body/yoga/viloma-pranayama.asp).

Hier einer meiner Lieblingsvariationen von Salamba Sarvangasana, so wie ich es morgens übe: